Blaue Wende Aufforderung zum Mitmachen

Die Defizite der Regierungspolitik der vergangenen Jahre sind auf zahlreichen Politikfeldern offenkundig.
Inzwischen traut eine Mehrheit der Bürger den Parteien tatsächliche Veränderungen der festgefahrenen 
Zustände nicht mehr zu.Daraus resultiert positiv eine Politisierung des Landes, leider aber auch eine
gesellschaftliche Spaltung, die eine kontroverse Diskussion als Austausch der besten Ideen immer
schwieriger werden lässt. Wichtiger als das Gesagte selbst ist 
leider viel zu häufig, wer es sagt.

Diese aktuelle Entwicklung ist nicht singulär. In der Bundesrepublik wurde den Bürgern
schon 1982 eine geistig-moralische Wende wider den 68er Zeitgeist versprochen. 
Sie scheiterte an Parteistrukturen nicht nur der CDU, sondern auch an jenen ihrer Koalitionspartner.
1989 erkämpften sich die Ostdeutschen ihre politische Wende. Die hoffnungsvollen Ansätze einer 
bürgernahen Politik versandeten jedoch in den wiedervereinigten Parteien innerhalb weniger Jahre.
So schnell wie bürgerliches Engagement geweckt worden war, so zügig bemühte man sich,
dieses in Parteistrukturen zu kanalisieren und damit weitgehend 
unwirksam werden zu lassen.

Parteien haben in Deutschland die Macht unter sich aufgeteilt. Mit Ausnahme 
kommunaler Bündnisse ist es Bürgern verwehrt, sich außerhalb von Parteistrukturen am 
demokratischen Prozess wirkungsvoll zu beteiligen. Problematisch ist dies vor allem
deshalb, weil letztlich alle Parteien nach demselben Muster zu demokratischen
Entscheidungen sowohl personeller wie auch inhaltlicher Art gelangen. Gewählt werden
diejenigen mit dem größten Rückhalt bei den Delegierten, nicht diejenigen mit den besten Ideen. 
Außenstehende Fachleute und externe Kompetenz werden schnell als
Bedrohung für Karrieren innerhalb der Partei betrachtet. Notwendig ist daher eine Partei,
die ganz bewusst zum einen ihre Struktur auf ein Minimum beschränkt und zum anderen
sich selbst verpflichtet, auch externe Fachleute und Ideengeber als Kandidaten aufzustellen.

Die blaue Wende ist ein Bürgerforum und keine Partei und deshalb offen für
freiheitsliebende Bürger mit und ohne Parteizugehörigkeit, die konservative Politik
diskutieren und gestalten möchten. Im Rahmen von Veranstaltungen und regionalen
Stammtischen diskutieren wir Lösungen zu den drängenden Aufgaben und Problemen
unseres Landes. Wir möchten fähige Köpfe für bevorstehende Wahlen auf allen
politischen Ebenen finden, vernetzen und vorbereiten. Dazu gibt es im Hintergrund eine
schlanke Parteistruktur.

Wir laden Sie herzlich ein, Politik in Deutschland, in Ihrer Region und Ihrer Kommune mit
Gleichgesinnten zu diskutieren, zu skizzieren und zu gestalten. 
Gemeinsam schaffen wir in Deutschland die blaue Wende.


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